Wo komme ich her, wo verorte ich mich?

Alexander LangGeboren 1977 in Norddeutschland, lernte ich das Schulsystem von drei Bundes­ländern in vielen Rollen und aus zahlreichen Perspektiven kennen:

In Niedersachsen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen war ich vom studentischen Praktikum über das Referendariat, als Klassen­lehrer, langjähriges Mitglied im Leitungs­team einer Förderschule im Sekundarstufe I- (>10 Jahre Erfahrung) und Primarbereich (aktuell an einer FS Emotionale und soziale Entwicklung) an verschiedenen Förder­schulen (Geistige Entwicklung, vor allem aber Emotionale und soziale Entwicklung) tätig.

Ich arbeite in NRW am ZfsL Jülich als Seminar­ausbilder in der Lehrer­ausbildung als Fachleiter für die Fachrichtung Emotionale und soziale Entwicklung und bin freiberuflicher Referent.

Im Sommer 2018 habe ich meine beiden Töchter in Aachen in den Klassen 3 und 1 eingeschult und lerne so nun auch die andere Seite des Wirkens in Schulen kennen.

Umfangreiche Kenntnisse in den Themengebieten und der Moderations-, Vortrags- und Professionalisierungs­tätigkeit erwarb ich ...

  • ... in langjähriger Leitungs­verantwortung an einer Sek I Förderschule Emotionale und soziale Entwicklung: Ich implementierte u. a. ein pädagogisches Konzept zum Begegnen von Schul­absentismus und erhob über einen Zeitraum von sechs Schuljahren detailliertes Daten­material und kann die Effektivität der Konzept­umsetzung datengestützt und qualitativ nachvollziehen.

  • ... durch die langjährige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an Förder­schulen, welche –leider– häufiger zu Betroffenen von sexuellem Missbrauch (sowohl als Betroffene selbst, als auch als Täter) gehören. In Leitungs­verantwortung nahm ich an einer Multiplikatoren­fortbildung (im Zuge des Runden Tisches sexueller Missbrauch der Bundes­regierung unter Leitung von Prof. Dr. Fegert, Universität Ulm) teil und entwickelte sowohl ein Schutz­konzept für Einrichtungen als auch eine Selbst­verpflichtungs­erklärung für MitarbeiterInnen an Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
  • ... durch meine Tätigkeit als Fachleiter am Zfsl Jülich in der Lehrerausbildung in der Fachrichtung Emotionale und soziale Entwicklung für das sonder­pädagogsche Lehramt (in dessen Zuge ich junge LehramtsanwärterInnen auch im Gemeinsamen Lernen (Inklusion) ausbilde).

Als norddeutsch sozialisierter Pädagoge durch meine Hamburger Zeit bin ich den Ideen Schlees und Schulz von Thuns nahe, verorte mich in einem humanistischen Menschenbild, bin überzeugt von der Eigen­verantwortlichkeit und Selbst­tätigkeit im Lernprozess und folge durch meine Kölner Studienzeit nach wie vor interessiert Hennemanns, Fitting-Dahlmanns, Hillenbrandts, Lauths, Schleiffers und Heinens Gedanken. Vermehrt erweitere ich mein professionelles Handeln durch systemisches Denken.

Meine eigene Professionalisierung erweiterte ich 2018 u. a. durch eine große systemische Weiterbildung beim Kölner Verein für systemische Beratung. Ich schätze den kollegialen Austausch in Supervisions- und Intervisionsgruppen, um den Kopf frei zu haben für neue inspirierende Ideen.